Hrsva Bobo
Hrsva Bobo ist ein Format des Improvisationstheaters.
Hrsva Bobo verdanken wir einer polnischen Improgruppe, Gerald Weber und Simone Schwegler – und einem Missverständnis.
Irgendwann zwischen 2013 und 2019 sahen Gerald und Simone in Polen eine Improshow. Sie verstanden kein Wort, waren aber von einem Format begeistert. Auf dem Heimweg versuchten sie zu rekonstruieren, welche zwei Wörter auf der Bühne immer wieder gerufen worden waren. Ihr Ergebnis: «Hrsva Bobo».
Unter diesem Namen nahmen sie das Format ins eigene Programm im Theater Anundpfirsich auf. Erst Jahre später fragten sie die polnische Gruppe, was sie damals tatsächlich gerufen hatte. Die Antwort: «Repetition». Später wurde dieses Format nach Absprache mit Anundpfirsich auch in der Hunzi Show gespielt.
Vor dem Spiel lernt das Publikum seinen Einsatz: Wir rufen «Hrsva», es antwortet «Bobo». Dann spielen zwei Personen, angeregt durch einen Vorschlag aus dem Publikum, eine etwa dreiminütige Grundszene. Der Rufwechsel beendet die Szene.
Idealerweise übernehmen nun zwei andere Personen und spielen die Szene möglichst genau nach. Auch diese Fassung endet mit «Hrsva Bobo». Beim nächsten Durchlauf beginnt alles wieder vertraut, doch die Geschichte geht ein Stück weiter. Von da an darf sie sich mit jeder Wiederholung stärker verändern, bis es richtig wild wird. Der Weg nach Crazy Town ist offen; aber wir nehmen den langsamen Zug.
Wer ist denn Gerald Weber? → Wikipedia
Wer ist denn Simone Schwegler? → Wikipedia
Was ist denn Theater anundpfirsich → Webseite